Freitag, 16. April 2010    -     Seh-Sterne

 


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Filmblock II Seh-Sterne (Bühne 602)
  
 System RostockSystem Rostock
Musikclip                                                                                                                         Länge: 04:20      Bill Nagel
Experimentaler Dokumentarfilm, der durch Momentaufnahmen mit dem Einsatz von Zeitraffer und ungewöhnlichen Perspektiven den industriellen Strukturen und Abläufen der Stadt Rostock nachspürt.

 Dirty PrincessDirty Princess - mit brennenden Höschen gegen das Parfüm des Kapitals 
Dokumentation                                                                                                                Länge: 72:00
Thomas Lauterbach
Nikki, Yasmin und Francois sind im zwanghaften Konsum groß geworden. Angewidert und abhängig wollen sie ihren Zorn über das kapitalistische System rausschreien. Dafür haben sie ihre eigene Marke entworfen:
DIRTY PRINCESS
Auf ihrer Tour durch die Clubs Europas liegt Ihnen nur eins am Herzen: Provokation! Zu hartem Electrosound spielen sie mit Pornografie und schreien während ihrer Exzesse alles raus, was ihnen nicht passt.
Aber womit kann man heute überhaupt noch auffallen und schockieren? Ohne erhobenen Zeigefinger zeigt der Film, wie drei nicht mehr ganz junge Menschen in ihren eigenen Widersprüchen gefangen sind. Trotz ihrer exzessiven Art zu leben wohnt in ihnen die ganz normale Sehnsucht: Ihren Platz in einer immer komplexer werdenden Welt zu finden und glücklich zu werden.


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Filmblock III Seh-Sterne (Theater im Stadthafen) 

 Die unglaubliche Leichtigkeit des Heinz  Die unglaubliche Leichtigkeit des Heinz 
Animation                                                                                                                         Länge: 03:00
Lennart Langanki
Was bringt Menschen zum Fliegen? Manche Menschen tanzen, andere stemmen Gewichte. Manche haben ein Haustier, wieder andere Phantasie.

 Marianne von Werefkin Marianne von Werefkin - Ich lebe nur durch das Auge
Dokumentation                                                                                                                 Länge: 83:00
Stella Tinbergen
Als Marianne von Werefkin (1860 bis 1938) gerade 20 ist, übernimmt Ilja Repin, der bekannteste realistische Maler seiner Zeit, ihre Ausbildung und sie wird zum „Russischen Rembrandt“. Doch mit 32 gibt sie ihre Malerei auf, um ein anderes Talent zu fördern: den jungen Offizier Alexej Jawlensky.
Als sie schließlich erkennt, dass sie mit ihm nicht den Gipfel erreichen wird, von dem sie einst träumte, beginnt sie wieder selbst zu malen. Wie ein Phönix aus der Asche erschafft Werefkin ab 1906 ein großartiges Spätwerk, ihre Bilder bersten nun vor Symbolik und Farbkraft, eines der wichtigsten Selbstportraits des Expressionismus stammt von ihr. – Erst heute gilt Marianne von Werefkin als entscheidende Mitbegründerin des Expressionismus und der Moderne und der Künstlervereinigung „Blauer Reiter“.

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